Grammophonicum

EIN PANORAMA DER FRÜHEN PHONOTECHNIK

Lange Zeit blieb die menschliche Stimme vergänglich. Erst im späten 19. Jh. gelang die Wiedergabe von Tönen. Davon erzählt das GRAMMOPHONICUM: von Erfindergeist und Tontechnik, von Lebensstil und Populärkultur, von Kunst und Hörgenuss. Mit dieser musealen Präsentation wird der Kernbestand einer außergewöhnlichen Sammlung erstmals öffentlich zugänglich – und His Master`s Voice wird Dauergast in Frastanz.

Zahlreiche Geräte und Tonaufnahmen des GRAMMOPHONICUMS gelten international als kostbare Raritäten. Insgesamt bieten die hier gezeigten Schätze faszinierende Einblicke in die ersten vier Jahrzehnte mechanischer Tonaufzeichnung. Im Brennpunkt steht die Geburtsstunde des Phonographen und des Grammophons.

Mehr als 70 Phonographen und Grammophone, sowie Tonträger und Zubehör finden für den Individualbesucher eine ungewöhnliche Ergänzung in Form eines Hörfeatures. Somit werden auch früheste Tonaufnahmen im GRAMMOPHONICUM zu hören sein.

Caruso und Co. werden bei Führungen auf zeitgenössischen Geräten von damaligen Tonträgern authentisch hörbar.

Das GRAMMOPHONICUM erzählt nicht nur eine Geschichte von technischer Innovation. Entlang der Entwicklung des Phonographen und Grammophons dokumentiert das Museum auch  eine Geschichte der Populärkultur, der Lebensstile und der Produktästhetik. Das GRAMMOPHONICUM öffnet ein Zeitfenster in die Frühzeit der mechanisch unterstützten Hörkultur.

Ermöglicht wurde diese Schau durch einen singulären Sammlungsbestand: Reinhard Häfele aus Frastanz macht hier die Kernsubstanz seiner Sammlung erstmals dauerhaft zugänglich. Das GRAMMOPHONICUM ist somit Ausdruck eines profunden Sammlerwissens und einer ungewöhnlichen Sammlerleidenschaft.

Besonders bemerkenswert ist der Umstand, dass die Exponate nicht nur aus New York, Paris und Wien stammen. Etliche der ausgestellten Geräte standen einstmals in Vorarlberger Haushalten und Gasthäusern und haben auch dort die Welt des Hörens revolutioniert.