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bSonderausstellung zum 200. Geburtstag von Carl Ganahl                        02.11.2007

Die Ausstellung „Quer- und Vorausdenker“, die an Carl Ganahl erinnert, wurde am 02. November in der Vorarlberger Museumswelt eröffnet. 

Die Ausstellung bietet bis 14. November einen Einblick in das vielseitige Lebenswerk Carl Ganahls. Originaldokumente beschreiben das rasante Wachstum seiner Fabriken sowie sein Engagement bei der Gründung der Vorarlberger Handelskammer und beim Eisenbahnbau. Erstmals gezeigte Schriftstücke veranschaulichen den harten Arbeitsalltag in den Textilfabriken. Anhand von Tagebucheinträgen und polizeilichen Berichten werden die politischen Spannungen der damaligen Zeit deutlich gemacht. Ebenso bietet die Ausstellung einen Einblick in das von Schicksalsschlägen gezeichnete Familienleben Carl Ganahls.


Öffnungszeiten:
03. – 14. November 2007
Mittwoch 17.00 - 20.00 Uhr, Führung um 17.30 Uhr*
Samstag 16.00 - 19.00 Uhr, Führung um 17.00 Uhr
Sonntag 15.00 - 18.00 Uhr, Führung um 16.00 Uhr

*anschließend Führung durch das Elektromuseum

Eintritt frei


 

 

bLange Nacht der Museen                                                                                    06.10.2007
Auch heuer gestaltete sich die "Lange Nacht der Museen" wieder zu einem großen Erfolg. Zirka 300 Besucher bestaunten die verschiedenen Museen unseres Hauses, wobei das neu hinzugekommene Foto- und Filmmuseum aus der Sammlung von Hans Hubmann und Manfred Pfennich das besondere Interesse der Besucher weckte.

Ein besonderes Highlight an diesem Abend war der Besuch amerikanischer Gäste, die Verbindungen zu der Bludenzer Fabrikantenfamilie Getzner haben.

Hier einige Impressionen:

    

 

 

bLange Nacht der Museen                                                                                    06.10.2007


Am Samstag, 06. Oktober 2007
von 18:00 - 01:00 Uhr

Unsere "Ingeneure" vom Elektrotechnischen Museum haben einige Überraschungen parat und werden die Besucher in Staunen versetzen.

Neu hinzugekommen ist das Foto- und Filmmuseum, die "Sammlung Hans Hubmann" aus Edelschrott/Stmk, die wir als Dauerleihgabe übernommen haben. Die Sammlung wird von den Fotoclubs "Kontakt" Feldkirch, Fotoclub Nenzing, sowie vom Filmclub Feldkich fachlich betreut.
Wir zeigen unseren Besuchern einige schöne Stücke aus dieser Sammlung. Eine Kurzpräsentation "von der Camera Obscura bis zum Film" ist ebenfalls zu sehen.
 
Der Verein für Brandschutz- und Feuerwehrgeschichte, der das Landesfeuerwehrmuseum betreut, stellt einige interessante Geräte aus der Frühzeit der Vorarlberger Feuerwehren aus.

Der Shuttle-Bus der Linie 4 fährt im 30-Minutentakt zu unserem Museum.

Karten zu EUR 12,00 regulär bzw. EUR 10,00 ermäßigt (Schüler, Studenten, Senioren, Menschen mit Behinderungen, Präsenzdiener, Ö1-Club-Mitglieder und Kurier-Club-Mitglieder) erhalten Sie im Vorverkauf im Elektrofachmarkt der E-Werke Frastanz.

 

bErweiterung der Regale im Depot                                                                   14.01.2006
Nachdem Mitglieder des Elektrotechnischen Museums bereits den ersten Teil der benötigten Regale aufgebaut hatten, wurde nun ein weiterer Teil aufgestellt.
Am 14.01.2006 fanden sich 6 wackere Männer der Ortsfeuerwehr Bildstein in unserem Lager ein, um den zweiten Teil der Regale unter der fachlichen Leitung von Hubert Feuerstein (OF Egg) aufzustellen. Mit Ingo Valentini (OF Göfis) und Peter Schmid waren damit neun Mann einen ganzen Samstag im Einsatz.
Damit ist wieder Platz geschaffen, um die Archivierung der vielen Objekte fortzuführen.
Wir bedanken uns recht herzlich für den tollen ehrenamtlichen Einsatz!




 

bBesuch des Technischen Museums in Wien                                              09.-11.12.2005
5 Vereinsmitglieder (Helmut Ludwig, Manfred Morscher, Werner Morscher, Rudolf Müller u. Peter Schmid) reisten im Dezember nach Wien um das Technische Museum zu besuchen. Unser Kurator Dr. Reinhard Mittersteiner empfing uns dort und führte uns durch die interessanten Sammlungen und Sonderausstellungen. Gleichzeitig erhielten wir einen Anschauungsunterricht, wie Objekte ausgestellt und Ausstellungen konzipiert werden sollten. Frau Mag. Alexandra Kuhn führte durch das Haus und zeigte uns auch die "nichtöffentlichen" Bereiche, wie Werkstätten, Lager und Büros.
Wir danken für diese interessanten Führungen!


 

bFrastanzer Herbstmarkt                                                                                    13.11.2005
Die "Vorarlberger Museumswelt" bekam auch heuer wieder von der Marktgemeinde Frastanz die Gelegenheit, sich am Herbstmarkt zu beteiligen. Dabei konnten wir unseren Verein den zahlreichen Marktbesuchern präsentieren.


 

bAbholung eines Kinos in Kärnten                                                                   29.10.2005
Am 29.10.2005 fuhren 7 Mitglieder nach Kötschach-Mauthen um ein altes Kino aus den 60iger-Jahren zu demontieren und in unser Depot zu bringen. Diese Kino soll in unserem Museum als besondere Attraktion wieder aufgebaut und in Betrieb genommen werden.

Außerdem konnten  wir in Klagenfurt diverse Geräte abholen, die uns der Kärntner Landesfeuerwehrverband aus den Beständen des Landesfeuerwehrmuseums als Leihgabe zur Verfügung stellt.

Einen besonderen Dank den Vereinsmitgliedern, die ein Wochenende opferten und an die Firma Möbel-Frick in Nenzing die uns für den Transport einen LKW kostenlos zur Verfügung stellte.

Hier einige Impressionen von der schweren Arbeit:





 

 Bundesministerin Dr. Elisabeth Gehrer auf Besuch                                  21.10.2005


Bundesministerin Dr. Elisabeth Gehrer auf Besuch in der Energiefabrik in Frastanz.

Anlässlich des Museumsprojektes "Vorarlberger Museumswelt" besuchte Bundesministerin Dr. Elisabeth Gehrer in Begleitung von Landesstatthalter Dr. Hans-Peter Bischof und dem Frastanzer Landtagsabgeordneten und Clubobmann Mag. Markus Wallner die Energiefabrik an der Samina.

Bekanntlich entsteht hier ein großes Museumszentrum mit dem Landesfeuerwehrmuseum, einem Rettungsmuseum, einem Elektrotechnisches Museum und einem Tabakmuseum.

Empfangen wurde die Delegation vom Obmann und Initiator des Elektrotechnischen Museums, Manfred Morscher und unserem Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel.








 

Baustein-Aktion 2004/05


Am 29.06.2005 fand die Ziehung der Baustein-Aktion statt.

Hauptpreise:

1. Preis
Ein Wien Wochenende für 2 Personen inkl. Bahnfahrt und zwei Nächtigungen mit Frühstück in einem **** Hotel - gestiftet von den ÖBB
Bausteinnummer: 6482

2. Preis
Gutschein für eine Bahnfahrt 1. Klasse innerhalb Österreichs - gestiftet von den ÖBB
Bausteinnummer: 47

3. Preis
Ein SAECO-Kaffeevollautomat - gestiftet vom Elektrofachmarkt der E-Werke Frastanz
Bausteinnummer: 2609

4. Preis
Eine Mitfahrt auf dem TFZ (Taurus-Lock) von Vorarlberg über die romantische Arlbergstrecke nach Innsbruck - gestiftet von den ÖBB
Bausteinnummer: 2536

5. Preis
Ein Paragliding-Tandemsprung mit der Weltmeisterin Andrea Tiefenthaler
Bausteinnummer: 5933

.....und weitere schöne Warenpreise entnehmen sie der kompletten Ziehungsliste.

 

bUnsere 2. Briefmarke 


Aus Anlass der Kooperation mit dem Steirischen Feuerwehrmuseum in Groß St. Florian und dem deutschen Feuerwehrmuseum in Fulda haben wir unsere 2. Briefmarke in Auftrag gegeben.

Die Briefmarke hat einen Frankaturwert von € 0,55.

Die Auflage ist mit 1.000 Stück limitiert.

 

Die Marke ist erhältlich bei:
Vorarlberger Museumswelt    Peter Schmid   Äuleweg 29   6820 Motten
oder bestellen Sie online über office@museumszentrum.com

 Vorstellung des Museumsprojektes Frastanz


Pressekonferenz, am 2. Juli 2004

Auf dem Areal der ehemaligen Textilfabrik in Frastanz entsteht ein neues Museumszentrum. Drei Vereine haben sich dazu zum Dachverein "Museumszentrum Frastanz" zusammengeschlossen. Auf einer Ausstellungsfläche von 2.000 Quadratmetern werden das Landes‑Rettungsmuseum, das Landes‑Feuerwehrmuseum und das Elektrotechnische Museum angesiedelt. Das Projekt wird in den nächsten Jahren schrittweise umgesetzt. Der Ansiedelung weiterer Museen steht man offen gegenüber.

Museen sind der sichtbare Ausdruck eines lebendigen Geschichtsbewusstseins, betont Landesrat Dr. Hans‑Peter Bischof, Kulturreferent der Vorarlberger Landesregierung. Sie sind Kulturstätten, die wichtige Positionen in der Kulturlandschaft einnehmen. Das Ziel der Vorarlberger Kulturpolitik ist deshalb, die Museen zu von der Bevölkerung angenommenen regionalen kulturellen Zentren zu machen, die auch einen gesellschafts­- und kulturpolitischen Beitrag leisten.

Die Vorarlberger Museumslandschaft weist eine überaus erfreuliche positive Entwicklung auf. Derzeit gibt es 50 Museen in ganz Vorarlberg, wobei zum jetzigen Zeitpunkt schon wieder zwei Projekte in den Startlöchern stehen. Besonderes Augenmerk schenken wir im Land den regionalen und schwerpunktorientierten Sammlungen, da nicht die Summe, sondern die Qualität entscheidend für das Bild einer Museumslandschaft ist.

Das Land Vorarlberg hat das Museumszentrum Frastanz für die geplanten Projekte bisher mit knapp 22.500 Euro gefördert, wobei diese Förderungen für Architekten, Kuratorenhonorare und Konzeptarbeit verwendet wurden. Außerdem werden mit diesen Fördergeldern Räumlichkeiten im Ganahl‑Areal angemietet. Die dem Museumszentrum zur Verfügung stehende Fläche umfasst derzeit 2000 Quadratmeter ‑ohne die Lagerräumlichkeiten!

Das Museumszentrum Frastanz nimmt Formen an

Mit der Eröffnung des Elektrotechnischen Museums im Areal der E-Werke Frastanz wurde 1998 ein wichtiger und wie sich nun herausstellt erster Schritt gesetzt. Zunächst konnten Defizite der Museumslandschaft Vorarlberg im Bereich der Technikgeschichte ausgeglichen werden. Die alte Wasserkraftanlage mit Turbine, Generator und Energievernichter im Originalzustand faszinieren die Besucher, die sich aber ebenso den Anfängen der Haushaltsgeräte, Mess‑ und Zähleinrichtungen sowie Schaustücken aus den Bereichen Schwachstrom‑, Kommunikations‑ und Kraftwerkstechnik zuwenden können.

Im Zuge der Erweiterungsabsichten gesellten sich die ,Blaulichtorganisationen" auf musealer Standortsuche hinzu. Der "Verein für Brandschutz‑ und Feuerwehrgeschichte Vorarlberg" und der Verein Rettungsmuseum Hohenems", der seinen derzeitigen Standort Hohenems aufgeben muss, planen ein gemeinsames museales Zentrum von beachtlicher Dimension, das es vor allem in finanzieller Hinsicht erst noch zu bewältigen gilt. Auch nach einem griffigen gemeinsamen Namen wird noch gesucht.

Das Museumszentrum soll aber nicht nur ein besonderes, überregionales Museum, sondern auch ein Informations‑ und Kommunikationszentrum für die Bereiche Elektrotechnik, Feuerwehrund Rettungswesen werden. Vorgesehen ist zudem eine Erweiterung der Sammlungen auf die Bereiche Gendarmerie (die als solche ja auch bald Geschichte sein wird), Polizei, Bundesheer, Zoll, Medizintechnik und Frastanzer Lokalgeschichte. Auch für die Brand‑ und Unfallverhütung ist im Museumszentrum Platz.

Besonders erfreulich ist die Absicht der Museumsträger, sich ab 2007 in einem Kernbereich auch der Vorarlberger Industriegeschichte widmen zu wollen. Anlässlich des 200. Geburtstages von Fabrikgründer Carl Ganahl soll diesem ‑ neben Franz Martin Hämmerle wohl bedeutendsten Vorarlberger Unternehmer des 19. Jahrhunderts ‑ eine Ausstellung zugedacht sein.

Statement Peter Schmid, Obmann des Feuerwehrmuseums

Ich hatte den ehrgeizigen Traum ein eigenes "Landesfeuerwehrmuseum in Vorarlberg« zu errichten. Täglich geht geschichtliches Gut unwiederbringlich verloren das für die Nachwelt erhalten bleiben sollte, um daraus zu Lernen. Mit Hilfe von Freunden und Mitstreitern wird uns dies sicherlich gelingen.

Zwei Sätze aus Zitaten des Heiligen Augustinus haben mir bisher geholfen und werden mir auch weiter dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen: Nennt nichts euer Eigentum, sondern alles gehöre euch gemeinsam" und "Ihr seid also umso weiter vorangekommen, je mehr ihr um die gemeinsame Sache bemüht seid, statt um eure privaten Interessen".

Mein Wunsch ist es, ein Museum zu gestalten in dem alle Vereine ihre Sammlungen präsentieren und unter einem Dach gemeinsam die Geschichte den Mitbürgern vermitteln können. Dieses Museum soll "ÜSER MUSEUM« sein.

Statement Ernst Schwarz, Obmann des 1. Österreichischen Rettungsmuseums

Unter dem Motto Tu was Gutes, es kommt zu dir zurück" arbeite ich an der Realisierung des 1. Österreichischen Rettungsmuseums.

Mein Herz gehört dem Österreichischen Roten Kreuz und sammeln liegt mir im Blut. So entstand auch das 1. Österreichische Rettungsmuseum in Hohenems.

Nebenbei war ich auch ständig als freiwilliger Sanitäter tätig. Dabei entdeckte ich das Interesse für andere Rettungseinheiten. Das Museum soll der Öffentlichkeit zeigen, mit welchen Geräten unsere Vorfahren, Kranke und Verletzte transportiert hatten.

Statement Manfred Morscher, Obmann Elektrotechnisches Museum

Als Motor für das Vorhaben "Elektrotechnisches Museum" brauchte es sehr viel Energie. Im Laufe der Zeit kam immer mehr Antriebskraft hinzu, die dazu beiträgt, die Idee „Museumszentrum Frastanz" zu verwirklichen und damit die Geschichte der Elektrizität und der Rettungsorganisationen einer interessierten Bevölkerung nahebringen wird. Ich bin davon überzeugt, dass dieses ehrgeizige Projekt mit vereinten Kräften, mit Unterstützung von Land und Gemeinde gelingen wird.
 

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